Galanthus krasnovii

Galanthus krasnovii ist eng mit G. platyphyllus verwandt und kommt im Westen Georgiens und im Nordosten der Türkei in Höhen zwischen 1100 und 1700 Metern vor (1). Wie viele Schneeglöckchen wächst er unter Laubbäumen in der Nähe von saisonalen Bächen, aber auch unter Gras und niedrigen Vegetationstypen. Sie zeigt eine supervolute Vernation und hat aufgrund der langen Krallen ein deutlich längeres Aussehen der äußeren Blütenblätter. Nach G. platyphyllus besitzt sie die zweitgrößte Zwiebelgröße der Schneeglöckchen. Wie diese letzte Art sind ihre Blätter bei 3,5-4 cm besonders breit. Zudem habe die Blättern eine Länge von bis zu 30 cm in freier Natur. Die Pflanze blüht von März bis Mai (2), mit Blüten von 5-14 cm. Es ist nach dem russischen Wissenschaftler Andrej Nikovaevich Krasnov benannt.


Galanthus krasnovii im Verkauf in Mannheim.

Die Pflanze ist im Anbau nicht einfach zu kultivieren und kommt nur selten in Sammlungen vor. Obwohl die Pflanze in der Natur ziemlich groß werden kann, erlangt sie in Kultur selten dieses Potenzial (2). Trotzdem ist die Art in Westeuropa wahrscheinlich winterhart. Es braucht einen reichhaltigen Boden und wahrscheinlich ein ähnlich reichhaltiges Bewässerungssystem, wie es in der Wildnis zu finden ist.

  1.  Galanthus krasnovii. Galanthus wild species. CITES Bulbs.
  2. Freda Cox. Gardener’s guide to snowdrops. Crowood 2013.
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